März 2021

Hochfest
“Maria Verkündigung“

Ein kur­zer Aus­zug aus den 24 Gesän­gen des Hym­nos Aka­this­tos: 

Der Gruss des Engels
Einer der höchs­ten Erz­engel wur­de vom Him­mel gesandt,
der Got­tes­mut­ter zu sagen: „Sei gegrüsst!“
Als er bei sei­nem lei­b­lo­sen Wor­te Dich Leib wer­den sah,
o HERR, stand er erschüt­tert da und rief ihr zu:
„Sei gegrüsst, durch Dich wird leuch­ten die Freu­de.
Sei gegrüsst, durch Dich wird ver­schwin­den der Fluch.
Sei gegrüsst, den gefal­le­nen Adam rich­test Du auf.
Sei gegrüsst, die Trä­nen der Eva trock­nest Du ab.“

(Mit tief­ge­hen­den Wor­ten und sehr klang­vol­len Stim­men wird der Hym­nos Aka­this­tos gesungen.)

„War­um ich Dich lie­be, Mut­ter Maria!“
„Sie­he, dei­ne Mut­ter!“ (Joh 19, 27) Mut­ter – was bewegt die­ses Wort in uns? Wie viel Kost­ba­res bricht dabei in uns auf, wie viel Gros­ses, das für unser Leben ent­schei­dend war? Tief drin­nen im Her­zen bleibt der Name “Mut­ter”, solan­ge unser Herz schlägt und bis in die Ewig­keit hin­ein, wo wir uns wie­der finden.

Die­ser Edel­stein “Mut­ter” ist bedroht. Müt­ter­li­che Hal­tung und Gesin­nung gilt nicht mehr viel in unse­rer Zeit, wo alles auf Erfolg und Leis­tung aus­ge­rich­tet und getrimmt ist. In die­ser durch­ra­tio­na­li­sier­ten Gesell­schaft haben die Müt­ter einen sehr schwe­ren Stand. In die­sem Zeit­al­ter der Com­pu­ter, Auto­ma­ten und Selbst­be­die­nun­gen zäh­len  die Müt­ter wenig. Den Beruf “Mut­ter” fin­det man in kei­ner Arbeitsamt­kartei, es gibt kei­ner­lei Tari­fe und Rege­lun­gen für ihn. – Beob­ach­ten wir das Gesche­hen unse­rer Zeit; man muss sich nicht wun­dern. Die Medi­en stel­len das Idol der erfolgs­ori­en­tier­ten, selbst­si­che­ren und un­abhängigen Frau in .mehr

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