April 2020

JESU Qua­len am Ölberg
Sein Blut­schwit­zen

Wie­der geht es auf Ostern zu und es ist gewiss die Zeit, uns tie-fer mit dem Lei­den CHRISTI zu befas­sen – ist Er doch für uns ans Kreuz gegan­gen. Am Abend des Hohen Don­ners­tags hielt JESUS CHRISTUS mit den Apos­teln das Abend­mahl und setz­te das Hei­ligste Altarsa­kra­ment ein, das gröss­te und hei­ligs­te Ver­mächt­nis, das GOTT der Mensch­heit über­ge­ben konn­te. Am Kreuz flos­sen aus JESU Her­zens­wun­de Blut und Was­ser her­vor und so hat Er Sei­ne hei­li­ge Kir­che gebo­ren. Also ist Er auch das Haupt der Kir­che und die Pfor­ten der Höl­le kön­nen die­se Kir­che wohl blu­tig schla­gen, aber nicht über­wäl­ti­gen.

Nach dem Letz­ten Abend­mahl ging der HEILAND mit den Apos­teln in den Gar­ten Geth­se­ma­ne am Ölberg. In Sei­ner unermess­lichen Lie­be wur­de der Gott­mensch JESUS ein Bru­der der Sün­der, um die Stra­fe aller ihrer Schuld auf sich zu neh­men. Er son­der­te sich dort ab, ging wei­ter an eine Stel­le, unweit von dem Ort, an dem Adam und Eva sich auf­ge­hal­ten hat­ten, als sie vom Para­dies gekom­men waren, und bete­te in unbe­schreib­li­cher Trau­er zu Sei­nem VATER. Er sah die furcht­ba­ren Qua­len vor­aus, die Er zu erlei­den hat­te, und bat Sei­nen VATER, die­sen Kelch an Ihm vor­übergehen zu las­sen. Den­noch ergab Er sich voll­stän­dig in den Wil­len GOTTES.

Er sah alle Lei­den, Ver­let­zun­gen und Anfech­tun­gen der künf­ti­gen Kir­che, Sei­ner Braut, die Er so teu­er mit Sei­nem Blut erkau­fen woll­te, Er sah den Undank der mehr

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