Novem­ber 2022

 

Es gibt nur ein Christentum

Wer glaubt, das Leben eines Men­schen begin­ne im Mut­ter­leib und ende auf dem Fried­hof und damit sei alles erle­digt, der ver­sucht im Leben je nach Ver­an­la­gung auf ehr­li­chem oder betrü­gerischem Weg das Bes­te für sich her­aus­zu­schla­gen. Gin­ge man von dem Punkt aus, dass das Leben nicht mit dem Tod endet, son­dern – wenn man das Gute im Leben ange­strebt hat – danach in neu­em Glanz erstrahlt, dass der Mensch also für ein ewi­ges Leben geschaf­fen wur­de, dann wür­de man sein Leben auf ganz ande­re Wei­se gestalten.

Wir haben kein Recht, GOTTES Gericht, dem wir entgegenge­hen, ein­fach zu ver­ges­sen, als gin­gen Him­mel und Höl­le uns nichts an. Es gibt nur ein Chris­ten­tum! Und seit es gesche­hen konn­te, dass ein Geschöpf von den Stu­fen des gött­li­chen Thro­nes in den tiefs­ten Abgrund stürz­te, liegt unse­re Sicher­heit nur in den Hän­den GOTTES, Mari­ens und Josefs und des Schutzengels.

Der Monat Novem­ber ist den Armen See­len zuge­ord­net. Wie schnell ist der Mensch nicht mehr auf die­ser Welt und eine Arme See­le, die sich selbst nicht mehr hel­fen kann. Über­le­gen wir hier gut, wo wir in der Ewig­keit sein wol­len. Vor uns selbst müs­sen wir uns hüten. Umso mehr wol­len wir auf GOTT ver­trau­en. Rich­ten wir unser Leben danach aus?

Beden­ken wir, dass wir aus uns selbst nichts ver­mö­gen. Unser gan­zes Dasein ver­dan­ken wir GOTT. Wir sind nur Wirt­schaf­ter und Hand­lan­ger in unse­rem Sein. Er ist doch von allem der Eigen­tümer, der Erschaf­fer. Was waren wir in der Zeit, die unse­rer Ge­burt, unse­res Ent­ste­hens im Mut­ter­leib vor­aus­ge­gan­gen ist? Nicht ein­mal Staub. – Wir waren nichts. Selbst heu­te wären wir nichts, wenn GOTT uns nicht durch Sei­ne selbst­lo­se Güte erschaf­fen und aus dem Abgrund des Nichts gezo­gen hät­te. Noch in die­sem Augen­blick wür­den wir mehr

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