Feb­ru­ar 2020

Kindererziehung
Verantwortung der Eltern

Meine Lieben! Bei der Kinder­erziehung gibt es oft Prob­leme in der Fam­i­lie. Es ist wichtig, dass die Fam­i­lie intakt ist. Aber das ist heute gar nicht mehr möglich. Die Kinder wer­den schon ver­dor­ben, kaum dass sie in den Kinder­garten gehen. Plöt­zlich machen sie Aussprüche, bei denen man sich an den Kopf greift: „Wie kann ein Kind schon so etwas sagen?“ Dann schimpft nicht, erk­lärt es und sagt ruhig: „Nicht in diesem Haus.“ Viele Eltern meinen es so gut mit den Kindern und möcht­en ihnen helfen, indem sie sagen: „Du musst jet­zt wieder ein­mal beicht­en gehen!“ Drän­gen ist falsch. Sei ein­fach ein Vor­bild. Ohne Vor­bild kannst du die besten Predigten hal­ten, es nützt nichts. Wenn natür­lich der Vater erk­lärt: „Bub, du darf­st nicht lügen, das geht nicht!“, und dann kommt die Steuer­erk­lärung und er sagt: „Ja weisst du, wir schreiben da …“, dann fehlt das Vor­bild. Das ist jet­zt nur ein Beispiel, es gibt tausende.

Vater, Mut­ter, wenn ihr wegen euren Kindern nicht gle­ich­er Mei­nung seid und in einen Zwist kommt, stre­it­et nicht miteinan­der vor ihnen. Das Kind beobachtet: „Ah, wer ist für mich?“, und merkt es sich. Dann geht es immer zu diesem Eltern­teil. Das ist aber noch gesund und nor­mal. Auch bei uns war es so. Da kam ein Sohn und sagte zu mir: „Vati, kann ich das machen?“ Zuerst antwortete ich: „Ja gut, mache es.“ Später habe ich gemerkt, dass meine Frau ihm vorher etwas anderes gesagt hat. Das näch­ste Mal kam er wieder zu mir, nach­dem Mut­ter Paula nein gesagt hat­te, weil er dachte: „Der Vati gibt schneller nach.“ Doch dieses Mal fragte ich ihn: „Was sagt Mut­ti?“ – Hal­tet vor den Kindern zusam­men, ich sage es noch ein­mal, es ist mir so wichtig. Aber drängt sie nicht … mehr

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