Mai 2026

Monatsbrief-de-neu

Der Apfel in der Hand der Königin

Der Mai-Monat ist beson­ders der Got­tes­mut­ter Maria zuge­ord­net. Maria ist immer die­je­ni­ge, die uns noch näher zu GOTT, zu ihrem SOHN JESUS führt. Da vie­le ihre Auf­ga­be nicht ver­ste­hen kön­nen, gab GOTT dem Schwert-Bischof ein Gleich­nis, wel­ches dies sehr gut ver­sinn­bild­licht:

Es war ein­mal ein armer, ein­fa­cher Bau­er, der hat­te in sei­nem Her­zen eine treu erge­be­ne Lie­be für sei­nen König, den er über alles ver­ehr­te. Soeben hat­te er sei­ne Stall­ar­beit ver­rich­tet, als er unter sei­nem Apfel­baum den ers­ten rot­ba­cki­gen Apfel fand. „Den schenk ich dem König; er wird sich dar­über sehr freu­en!“, dach­te er, hob freu­dig den Apfel auf und ging eilen­den Schrit­tes den Hügel hin­auf zum Schloss. In sei­ner treu­en Lie­be zum König ver­gass er jedoch ganz und gar, dass er noch sei­ne Stall­klei­der und die schmut­zi­gen Stie­fel trug und sei­ne Haa­re vol­ler Stroh waren. Als er so zu den Toren des Palas­tes kam, ver­wehr­te ihm die könig­li­che Wache den Zutritt. Es gab ein recht gros­ses Spek­ta­kel, als der treue Bau­er sich nicht abwei­sen liess und unbe­dingt zum König woll­te.

Die Köni­gin, die im Schloss­gar­ten gera­de einen Spa­zier­gang mach­te, hör­te die­sen Lärm und schau­te nach, was das wohl zu bedeu­ten habe. Inmit­ten der abweh­ren­den könig­li­chen Gar­de fand sie den ver­zag­ten Bau­er. Sofort durch­schau­te sie das Gesche­hen, ging auf den Bau­ern zu und frag­te ihn sanft: „Was ist dein Wunsch? War­um kommst du hier­her?“ Da bekam der Bau­er wie­der Mut, streck­te sei­ne Hand mit dem Apfel der Köni­gin hin und sag­te: „Ich möch­te dem König eine klei­ne Freu­de machen und ihm mehr

Predigt des
Schwert-Bischofs
und
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